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Dank eines glücklichen, erst in buchstäblich letzter Minute, zustandegekommenen Sieges beim Vfb Kracher und einer gleichzeitigen Niederlage von Lokomotive Merkstein, konnte Schwarz-Grün die Saison doch noch als Tabellenzweiter abschließen.
Das sollte nun aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Saison 38 insgesamt nicht zufriedenstellend verlaufen ist. Frühes Aus im Pokal, zu viele schwache Spiele in der Liga, schlechte Auslastung des Stadions und folglich auch wirtschaftlich keine besonders erfolgreiche Saison.
Es gibt viel zu tun für das Management, wenn nach Jahren der zweiten und dritten Plätze mal wieder eine Meisterschaft eingefahren werden soll, die die Fans nun schon seit zwei Saisons laut einfordern.
Klar ist wohl, dass die trotz allem großartige Ära Yngvesson bei Schwarz-Grün zu Ende gehen wird. Schon vor der zurückliegenden Saison war über eine Ablösung des verdienten Spielertrainers gemunkelt worden. Nun ist es amtlich. Manager Prefuse bestätigte, dass das Freundschaftsspiel in Georgien das letzte mit Yngvesson als Trainer auf der Bank sein wird. „Wir können Tobias gar nicht genug danken! Er ist einfach ein Supertyp und hat immer alles für diesen Verein gegeben. Wir hoffen alle sehr, dass er seine Verletzung übersteht und noch in dem einen oder anderen Freundschaftsspiel dabei sein kann.“
Wer den Posten übernimmt ist noch nicht bestätigt. Alles sieht aber wiederum nach einer internen Lösung aus. Urgestein Benoit Delarue scheint der Auserwählte zu sein. ’Le bouledouge’, wie der Belgier auch genannt wird, gilt als harter Hund und somit als echtes Gegenmodell zum immer umgänglichen und ruhigen Yngvesson. Vielleicht genau das, was die Mannschaft jetzt braucht.
Auch auf Mannschaftsseite kündigen sich Veränderung an. Schon in den letzten Wochen ist der Verein recht rege, sowohl auf dem Transfermarkt, als auch darin einige Spieler vor die Tür zu setzen. So verließ unter anderem Ex-Internatsschüler Bernhard Strugger den Verein. Er wechselte für ca. 4,3 Millionen Euro nach Dänemark. Als Ersatz für Strugger konnte mit dem Ukrainer Gennady Britskiy ein neuer Perspektivspieler für die Flügelposition verpflichtet werden. Auch im Mittelfeld kündigte Manager Prefuse noch Veränderungen an. Die Planungen scheinen jedoch durch die schwere Verletzung von Kevin Rohrmaier etwas ins Stocken geraten zu sein.
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 “Wir hatten uns viel vorgenommen gegen die Kracher, keine Frage… und das haben wir auf dem Platz auch umsetzen können“, stellte Mannschaftskapitän Niels Kower nach dem Schlusspfiff fest. Die Mannschaft hatte nach ihrem blamablen Auftritt in der Hinserie, als sie 1-5 in Frankfurt verlor, einiges gutzumachen, und es gelang. In einem ansehnlichen Spiel gewann Paderborn gegen den Vfb Kracher 03 vor endlich einmal wieder ansehnlicher Kulisse am Domplatz durch die Tore von Gerdfell, Zinck, Gayet und Strugger mit 4-2. Die ursprünglich anvisierte Meisterschaft ist zwar nach diesem Spieltag endgültig perdu, ein achtbarer Tabellenplatz jedoch nun in Reichweite. „Den zweiten Platz geben wir jetzt nicht mehr her!“, meinte ein optimistisch gestimmter Manager Prefuse. Ihm war es zudem ein Bedürfnis nach dem Sieg in der Liga auch auf das B-Team hinzuweisen: „Das macht uns schon sehr stolz, dass beim Spiel am Dienstag gegen die Litauer 6 von 7 Toren von ehemaligen Jugendspielern aus dem Internat erzielt wurden. Unsere engagierte Jugendarbeit zahlt sich aus.“ |
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 Das letzte Ligaspiel der Hinrunde gegen Motor Eggesin ging am Samstag 4 – 1 verloren. Das war jedoch nicht die einzige Hiobsbotschaft, die die Anhänger des Schwarz-Grün Paderborn zu verkraften hatten. Darüber hinaus wird auch Stammtorhüter und Rückhalt der Defensive Niels Kower wohl für einige Wochen ausfallen. Nach einem Foul in der 36. Minute blieb Trainer Yngvesson nichts anderes übrig, als Kower aus- und sich selbst einzuwechseln. Zu diesem Zeitpunkt waren anscheinend nur Yngvessons Stimmbänder aufgewärmt: erst eine Minute zwischen den Pfosten, musste er schon das erste Mal hinter sich greifen. „Für mein Alter bin ich ja noch recht fit, aber so einer wie Niels ist einfach nicht gleichwertig zu ersetzen.“, räumte der Spielertrainer nach dem Spiel unumwunden ein.
Es ist diese Saison einfach der Wurm drin beim Verein aus OWL. Zwar ist der Klub, trotz der Niederlage, immer noch Tabellenzweiter, der Abstand nach oben zum FC Grandenborn beträgt gegenwärtig allerdings schon 4 Punkte. Der Titel scheint aktuell kein Thema mehr zu sein. Vielmehr hört man aus vereinsinternen Kreisen, man müsse vielmehr aufpassen, nicht weiter abzurutschen: „Es wird ein hartes Stück Arbeit diese Saison achtbar zu Ende zu bringen. Die nächsten Wochen werden definitiv hart“. |
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 Der Auftakt ist gemacht, die Saison 37 eröffnet und Schwarz-Grün Paderborn absolut zufriedenstellend gestartet: zwei Spiele, zwei deutliche Siege, 14 Tore, kein Gegentor! Hört sich also nach Friede, Freude, Eierkuchen in Ostwestfalen an, wäre da nicht jene Szene aus der 21. Minute im Erstrundenspiel des Pokals bei Peda's Fohlen (Match-ID: 190241329), die für Gesprächsstoff sorgt und die Gemüter weiterhin erhitzt. Was war geschehen? Mittelfeldspieler Timur Lemekhov, gerade erst für eine Rekord-Ablöse an die Pader gewechselt, wurde in seinem ersten Spiel Opfer eines, nennen wir es, Vorfalls. Der Hund eines Ordners hatte sich losgerissen und war auf den Platz gestürmt, wo er sich zielsicher in Lemekhovs Hinterteil verbiss. Wie das genau passieren konnte, warum der Hund keinen Maulkorb trug und ob olfaktorische oder doch eher haptische Gründe die konkrete Hinternwahl begünstigten, all diese Fragen müssen vorerst unbeantwortet bleiben. Klar sind jedoch die Folgen für Herrn Lemekhov: Tetanusspritze, viel auf dem Bauch liegen, mindestens zwei Wochen Zwangspause und jede Menge blöde Sprüche von den Kollegen. Ein feiner Einstand. Hund und Herrchen sind vorerst untergetaucht.
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