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Widukinds Stamm hat mit dem weniger als dürftigen 1:1 gegen den SV Tiefenbach die Chance verpasst, sich zuhause durch einen Dreier wieder an die Spitze heranzukämpfen und in den Titelkampf eingreifen zu können. Was der Verein seinen Fans in der Rückrunde noch bieten kann, verrät Manager Felix Schleifer im HT-Interview.
HT-arena: Felix Schleifer, meinen Sie nicht, wer so viel in Spieler investiert wie Widukinds Stamm, sollte zumindest 2 Plätze höher rangieren?
Schleifer: Ich würde zumindest nicht soweit gehen, zu sagen, dass die aktuellen Transfers notwendig waren, um uns im Mittelfeld zu halten. Wir haben rückblickend in der Hinrunde 3 Chancen vertan. Das war nur 1 mal selbst verschuldet, der Rest ist Pech.
HT-arena: Das klingt jetzt nicht nach einer substantiierten Analyse. Was machen denn die anderen besser und wo muss man beim SV ansetzen?
Schleifer: Da sind einige Klubs, die spielen mit einem respektablen Kader einfach ihren Stiefel runter und sind erfolgreich damit. Andere widerum profitieren heute von enormen Anstrenungen aus der Vergangenheit. Da sehe ich uns auch, allerdings werden wir erst ab der kommenden Saison richtig durchstarten können.
HT-arena: Neben den vielen Transfers gibt es weitere Unruhe im Verein. Man hört, das Konzept des Flügeltrainings stünde auf dem Prüfstand!?
Schleifer: Man darf nicht alles glauben, was so kolportiert wird. Wir hatten in der Vergangeheit recht große Erfolge in der Ausbildung junger Außenverteidiger und Flügelspieler. Das werden wir ohne schlüssiges Konzept nicht einfach über Bord werfen. Das müsste dann aber auch unser Internat mit einschließen.
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Das Zwischenhoch ist wieder vorüber. Nach einer so herben wie unverständlichen Heimniederlagen gegen Köddelmess und einem hart erkämpften Auswärtspunkt in Tiefenbach steht in Hackstedt wieder alles auf Anfang.
Von Weitem sieht alles ganz passabel aus: mit Platz 4 liegt man immerhin im offiziellen Plan. Doch im Innern rumort es im "Vulkan Hackstedt", wie der SV schon betitelt wurde. Trainer Loïc Ridel (33) muss sich seit der 1:5 Pleite gegen Köddelmess peinliche Fragen gefallen lassen: man habe sich von der sportlichen Entwicklung in Liga VIII.1926 abgekoppelt und sei taktisch ausrechenbar geworden. Die Niederlage gegen nun-Spitzenreiter Köddelmess sei daher absolut vermeidbar gewesen.
Manager Felix Schleifer nimmt seinen Übungsleiter Ridel in Schutz – hatte er ihm doch freie Hand in der taktischen Ausrichtung gegeben. In der Saisonhalbzeit aber scheint sich einiges getan zu haben. Mit einem Rekord-Transferumsatz baute Schleifer in nur drei Wochen das Team fast auf jeder Position um: Einkäufe 6,2 Mio. Euro gegen Verkäufe 6,3 Mio. Euro.
In die Rückrunde möchte Trainer Ridel möglichst mit einem Heimsieg über Tiefenbach starten. Das gäbe Rückenwind für die folgenden zwei Auswärtspartien gegen Köddelmess und Bazelona. Das Finale der Saison ist mit Köschingen, Frettchen und Armageddon auch nicht leichter. Manager Felix Schleifer sieht es positiv: "Wenn wir jetzt wieder stolpern, war'S das. Aber mit ordentlich Rückenwind läuft das schon. Widukinds ist halt nix für schwache Nerven!"
Der 6. und 7. Spieltag
Köddelmess nun nach Doppelsieg neuer Spitzenreiter, dahinter Köschingen, das gegen Neu-Verfolger Frettchen Punkte lassen musste. Widukinds kann Platz 4 gegen Tiefenbach verteidigen. Amendingen nach zwei Überraschungssiegen erstmals aus dem Keller. Armageddon verliert Kontakt zum rettenden Ufer. Bazelona scheint sich aufgegeben zu haben.
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Etwas deutlicher als erwartet serviert Widukinds Stamm den Absteiger aus Liga VII Bazelona ab. Mit dem 5:1 Heimsieg sind Verein, Mannschaft und Fans wieder versöhnt – und blicken weiter nach vorn.
Der SV Widukinds Stamm 07 bleibt der spannendste Verein der Liga. Große Siege und bittere Niederlagen wechseln sich ab und halten das Publikum bei Laune. Neuestes Glanzstück aus dem SV-Programm: der 5:1 Heimerfolg wurde erst durch einen Hattrick der besonderen Art möglich gemacht.
Elfer-Hattrick
Der weltklasse-Standardsschütze Christophe Richier (25) versenkte in der 33., der 57. und in der 87. Minute insgesamt drei Elfer im Netz der Unglücklichen aus Bazelona. Richier darf sich nun neben so schillernden Goalgettern wie Dudler (Köddelmess) und Carr (Frettchen) in der Liste der besten Torjäger der Liga VIII.1926 sonnen.
Der 5. Spieltag
Köschingen weiter ohne Niederlage an Platz 1; dahinter nach Siegen Köddelmess, Widukinds Stamm und Frettchen. Tiefenbach nach Niederlage erstmals auf Platz 5. Bazelona noch auf dem rettenden Ufer, aber schon punktgleich mit dem 7. Armageddon. Schlusslicht die noch sieglosen aus Amendingen.
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Die schon traditionellen Startschwierigkeiten des SV Widukinds Stamm zeigen sich auch in der 41. Saison: ganz unerwartet kam die Heim-Pleite gegen Konkurrenten Bulls Köschingen. Erst gegen SV Amendingen konnten die Hackstedter wieder punkten.
Der 3. Spieltag
Als ob sie es geahnt hätten: mit nur 20.000 Zuschauern war Widukinds Torbude nicht voll besetzt. Wer dabei war, wurde allerdings mit 6 Treffern belohnt. Widukinds Stamm spielte zuhause ungewohnt nervös – die Spieler unter Leistungsdruck! In Halbzeit Eins ging das taktische Konzept noch auf. Einem frühen Tor der Gäste antworteten die Routiniers Vincent Oget (29) und Yago Vaz (33). Dann allerdings wie schon in den Spielen zuvor Formeinbruch nach dem Wiederanpfiff! Köschingen nahm die Gelegenheit wahr und schenkte dreimal zum 2:4 (2:1) Endstand ein.
Der 4. Spieltag
"SV Amendingen ist auch auswärts schlagbar" gab sich SV-Trainer Loïc Ridel (33) schon vor der Partie siegessicher. Mit der Niederlage gegen Köschingen in den Knochen hatte es Widukinds Stamm aber zunächst schwer, sich durchzusetzen. Rotzfrech legte Amendingen 3:0 vor. Erst der für den verletzten Pekka Snäll (21, Haarwurzelentzündung) ins Spiel gekommende Daniel Pitzal (30) drehte das Ruder herum. Widukinds Stamm benötigte für seine 4 Treffer gerade mal 15 Minuten, dann war die Messe gelesen und die Heimmannschaft demoralisiert.
Widukinds Manager Felix Schleifer sieht noch große Aufgaben: "Der Dreier war ungemein wichtig. Wir haben aber gesehen, dass wir vor allem jedes mal konditionell einbrechen. Und dann brennt die Hütte!" In den kommenden beiden Spielen empfängt der SV Gegner wie Bazelona und Köddelmess – zwei Teams, die sich für die Saison viel vorgenommen haben.
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Die 3:1 (0:1) Niederlage gegen Frettchen SV kam für alle überraschend: Mannschaft, Trainer und Kenner des feinen Sports hatten nach dem Abpfiff keine der sonst üblichen Erlärungen parat. Nach dem 2. Spieltag dümpelt Widukinds Stamm nun im Mittelfeld, während sich Frettchen zum neuen Favoriten erklärt.
Die Partie gegen die als gefährlich eingestuften Aufsteiger aus Liga IX begann zunächst standesgemäß. Das mehr als deutliche Kräfteverhältnis (WSV 62% Ballbesitz) auf dem Platz müntze der schweizer Niklaus Syed (27) nach brillianter Attacke über Rechts zum 0:1 Führungstreffer für Widukinds Stamm um. Im weiteren Verlauf der Halbzeit Eins konnte der SV noch zwei weitere gute Chancen leider nicht umsetzen. Trotzdem ging Widukinds Trainer Loïc Ridel (33) frohen Mutes in die Kabine.
Mit dem Wiederanpfiff rieben sich die knapp 20.000 Zuschauer verwundert die Augen. Trotz taktischer Unzulänglichkeiten der Gastgeber spielten plötzlich nur noch sie. Aus drei Chancen und einem umstrittenen Elfer machte Frettchen SV drei Tore. Nach dem Abpfiff lange Gesichter bei Widukinds Spielern, verwirrte Reporter und einzelne "Skandal"-Rufe der angereisten Fans. Widukinds Manager Felix Schleifer nach der Niederlage: "Ich werde mich hüten, hier Spekulationen zu nähren. Aber es ist schon merkwürdig, wie das Spiel nach der Halbzeit fast aus dem Nichts kippte."
Der 2. Spieltag
Frettchen nach Skalndal-Spiel nun auf Platz 1, dahinter punktgleich Köschingen und Köddelmess. Widukinds markieren mit 3 Zählern das Mittelfeld. Für Bazelona und Tiefenbach wird es schon eng. Abgeschlagen weil bislang ohne Punkt: Armageddon und Amedingen.
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